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   Sweet Billy Pilgrim: Twice Born Men
Preis: 18.95 €
Kat-Nr.: SS015
Format: CD
Lieferbar bis 24.09.2014
  

VÖ Datum: 13.03.09

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Das Trio “Sweet Billy Pilgrim” aus Tim Elsenburg (Gesang) Anthony Bishop (Bass, Banjo) und Alistair Hammer (Schlagzeug) bewegt sich stilistisch im Bereich des Ambient-Art-Pop und ist so etwas wie die britische Antwort auf Sigur Ros. Ihr zweites Album “Twice Born Men” erscheint auf David Sylvians Label SamadhiSound.

Ihr Debüt-Album „we just did what happened and no one came“ ist eine Sammlung von Songs, die in einer beheizten Baracke aufgenommen wurde, um die herum die Hoffnung treibt und der Glaube an die Tür klopft (manchmal ein wenig zu leise, um gehört zu werden). Das Mojo Magazin vergab 4 Sterne und die Sunday Times nannten es „ein wirklich ungewöhnliches Debüt“ und machten die Single „Stars Spill Out of Cups“ zu einem der Songs des Jahres.

Seither sind die Musiker der Band als helfende Hände im Umfeld David Sylvians aufgetaucht und haben eine beachtlich leidenschaftliche Pop-Qualität in Sylvians Song „The Heart Knows Better“ für sein „The Good Son vs. The Only Daughter – The Blemish Remixes“ Projekt gebracht. Desweiteren haben sie Drum Loops und Banjos für Steve Adeys Song „Mississippi“ für eine Remix EP beigesteuert und Steven Jansens „Conversation Over“ seines letzten Albums „Slope“ profitierte/litt ebenfalls von/unter ihrem Tun. Tim steuerte ausserdem Vocals für den Song „Sleepyard“ auf Slope bei.

Der Albumtitel „Twice Born Men“ ist ursprünglich der Name einer Vereinigung traumatisierter Vietnamkriegsveteranen und eine Metapher für das Leben nach Wiedergeburt auf eine Katastrophe. Für Elsenburgs funktioniert er aber vielmehr als Ausdruck von spekulativen Lebensentwürfen: Was wäre passiert, wenn wenn Du eben jene Person nicht verlassen hättest, den letzten Bus verpasst, oder diesen Donut nicht gegessen hättest? All diese Entscheidungen beeinflussen die unmittelbare Zukunft und wir treffen täglich tausende davon. Twice Born Men lebt von der Idee der Alternativen.

Tim Elsenburg versteht „Twice Born Men“ als Konzeptalbum in weitesten Sinne. „Die Erzählung setzt am Ende einer kleinen Liebesgeschichte an und arbeitet sich nach und nach vor bis zum eigentlichen Beginn der Erzählung, dem gleichzeitigen Schlusstrack des Albums: „There will it End“.

Sweet Billy Pilgrims Musik ist vor allem eines: atemberaubend schön. Sie ist allerdings eine schüchterne Schönheit, aus düster-schleichenden Ambient-Sounds und entferntem nächtlichen Knistern, Kirchenfenstern aus Glasscherben und Liebesliedern, die in eine Zeit blicken, in der selbst Kinder vergessen sind. Eine Musik zu der wildfremde Menschen ihr Herz ausschütten und Wasserspiele ihre Münzen zurückwerfen. Und just beim ersten Anzeichen von Unbehagen taucht der Sänger Tim Elsenburg auf, struppig und mürrisch, und vertieft sich in seine Melodien, mal mit verschüchtertem Krächzen, mal mit schmachtender Brillanz. Selbst im Vergleich zu Elbow und Radiohead erreichen Sweet Billy Pilgrim eine erstaunliche Balance zwischen packenden Melodien und Stimmungen, ihren Ambitionen und ihrer Bescheidenheit.

Die Kombination von Bass – Klarinette, Gesang und Banjo verleiht dem opener The truth only smiles eine sonderbar wackelige Erhabenheit. Ähnlich ungewöhnlich präsentiert sich Kalypso, dessen Beginn einem gestimmten Geschirrspüler ähnelt. Es entspricht der musikalischen Strategie Elsenburgs, einen Song aus einer Vielzahl von Klangquellen zusammen zu fügen, von denen sich aber nie genau der Mittelpunkt bestimmen lässt.

Wie ein Mosaik vervollständigen sie allmählich die Klangtextur und die Atmosphäre aus denen dann mit eindrucksvoller Wirkung die Stimme heraussticht. Ihre Liebesballaden erscheinen, genauso wie die Liebe selbst, fast vollkommen formlos zu sein: So bewegen sich die tröpfelnden Klagen von Longshore Drift genauso schwerelos wie die gehauchten Gitarren bei Joy Maker Machinery. Das hymnische Stück: There will it end schließt das Album mit einem Harmoniebordun dick wie Kirchenstaub: einem 30fachen Overdub von Lesenbergs Gesang.

Twice Born Men präsentiert sich in einem hochwertigen Digipack mit einer filigranen Coverzeichnung von Tacita Dean im Design von Chriss Bigg.



CD 1
1  Here it begins  
2  Truth only smiles  
3  Bloodless Coup  
4  Longshore Drift  
5  Kalypso  
6  Future Perfect Tense  
8  Joy Maker Machinery  
9  There Willit End  


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